Scheitert der Verkauf am Vorkaufsrecht?

Vorkaufsrecht beim Immobilienverkauf bedeutet, dass eine dritte Partei das Recht hat, die Immobilie zu erwerben, obwohl ein anderer Käufer bereits feststeht. Voraussetzung dafür ist ein bereits unterschriebener Kaufvertrag. Der Vorkaufsberechtigte kann die Immobilie statt des eigentlichen Käufers zu den gleichen Konditionen erwerben. Er muss, nachdem er informiert wurde, innerhalb einer Frist von 2 Monaten seine Antwort abgeben. Nimmt er sein Recht nicht wahr, erlischt dieses. Es kann sein, dass sich Interessenten gegen einen Kauf aufgrund von Vorkaufsrechten entscheiden. Bezogen auf unseren Berufsalltag passiert das immer dann, wenn Verkäufer und Vorkaufsberechtigter zerstritten sind. Wir vermitteln in diesen Fällen zwischen allen Parteien und finden eine Lösung. Auch bei Erbschaften können Vorkaufsrechte den Verkauf verhindern, wenn die Erben z.B. nicht gefunden werden können. In diesem Fall führen wir für die Eigentümer eine Erbenrecherche vor dem Verkauf durch, damit der Käufer nicht abspringt.

Sie haben noch weitere Fragen oder Anmerkungen? Schreiben Sie uns Ihr Anliegen! Wir antworten gerne! Oder →rufen Sie uns an!

  • Vorkaufsrecht der Gemeinde nur bei öffentlichem Interesse

  • Verzicht der Gemeinde nach Beurkundung mit Negativzeugnis

  • Dingliche Vorkaufsrechte sind im Grundbuch enthalten

  • Vermieter aufgepasst! Dem Mieter kann ein Vorkaufsrecht zustehen!

  • Achtung bei Vorkaufsrechten für alle Verkaufsfälle!

  • Achtung bei Erbengemeinschaften!

Vorkaufsrechte im Immobilienmakleralltag